kfd Polch

Zielgruppe: Frauen
Kontakt: Gaby Breitbach
Telefon: 02654 2401
Vorsitz: Gaby Breitbach
Treffen: monatlich
Treffpunkt: Pfarrheim Polch

Vorstand: Auf dem Bild von links nach rechts:

Claudia Wambach (Kassiererin), Heike Rieser (Schriftführerin), Helene Gersabeck (stellvertretende Vorsitzende), Gaby Breitbach (Vorsitzende), Monika Maurer (stellvertretende Kassiererin), und Edith Valentin-Gärtner (zuständig für Öffentlichkeitsarbeit);
Foto: privat


Berichte

Verabschiedung von Kaplan Puthuvelil

Zur Verabschiedung von Shijo Puthuvelil hatte der Vorstand der kfd zu einer Andacht in die Josefskapelle eingeladen. Der Kaplan stammt aus einer strenggläubigen Familie aus Indien und trat später in den Orden der Prämonstratenser ein. Durch seine Arbeit in Deutschland unterstützt der die Mitbrüder in Indien finanziell. Seit 2017 ist Shijo Puthuvelil auf dem Maifeld tätig. In dieser Zeit hat er zwei Indienreisen organisiert und durch seine angenehme Art schnell die Sympathien der Menschen gewinnen können. In der Andacht bedankten sich einige Frauen persönlich bei ihm und überreichten ein kleines Präsent. Sie wünschten ihm neue Ideen für zukünftige Aufgaben sowie Stärke, Schwierigkeiten zu meistern, jung und neugierig zu bleiben. Andererseits wünschten sie ihm auch, sensibel und rücksichtsvoll zu bleiben und Zeit zum Träumen und zum Entspannen zu haben. Der Kaplan engagiert sich darüber hinaus für ein Projekt in Indien, welches straffällig gewordene Kinder, die brutaler Gewalt ausgesetzt sind, finanziell unterstützt. Für diese Organisation übergab die Vorsitzende am Ende der Andacht eine Geldspende.


Schmerzensfreitag in der Pfarrkirche Polch

Der Schmerzensfreitag stand unter dem Motto der Misereor-Fastenaktion 2021:“ Es geht! Anders“. Dieses Leitwort war Thema des zugrundeliegenden Textes des Gebetsheftes mit Blick auf die Zukunft der Menschheit, die auch die Amazonassynode 2019 beschäftigte. Die Synode stellte sich den drängenden Fragen nach der Entwicklung des verwundeten Planeten und machte deutlich, wie im Amazonasgebiet für Profit der Regenwald zerstört wird, Gemeinden ihres angestammten Landes verwiesen werden, auch ein Hinweis auf die weltweiten Migrationsbewegungen. In den Texten wurde auch der Menschen gedacht, die unterdrückt und kleingemacht werden. Den Wünschen der Konferenz gegenübergestellt war die Leidensgeschichte Jesu von der Verurteilung bis zur Auferstehung, ergänzt um Gebete.
“Es geht! Anders“ ist auch für uns Deutsche eine Anfrage, was gibt Hoffnung angesichts der weltweiten Missstände, die die Corona-Pandemie noch deutlicher gemacht hat. Die 14 im Gebetsheft dargestellten stimmungsvollen und zum Nachdenken anregenden Bilder wurden von der aus Slowenien stammenden Künstlerin Eti Štih gemalt. Sie hatte diese für die in den neunziger Jahren fertiggestellte Kathedralkirche von Riberalta im Amazonastiefland von Bolivien geschaffen.


Meditative Abendwanderung

Anlässlich der Aktionswoche 2020 zum Thema: “Frauen, wem gehört die Welt“ sollten die Ortsgruppen der kfd entsprechend dem Wunsch des Bundesvorstandes auf geführten Wanderwegen pilgern, um so ein Bewusstsein für die Schönheit der Schöpfung zu
bekommen, aber auch für die Umweltzerstörung, den Klimawandel oder die Ausbeutung der Rohstoffe. Am Beispiel eines Landwirtes bedeutet Achtung vor der Schöpfung auch das Pflanzen von Blühstreifen entlang der Felder, um so einen Lebensraum für Insekten und
Bienen zu haben. Zahlreiche Ostbäume bieten Nistplätze für verschiedene Vögel. Das Beispiel zeigt, dass jeder Mensch etwas für den Umweltschutz tun kann. Mit dem „Pilgern“ wollen die Frauen ein Zeichen dafür setzen, dass auch im Hinblick für spätere Generationen
die Schöpfung bewahrt werden muss, was in Gebeten und Fürbitten Anklang fand. Bei schönstem Sonnenschein und milden Temperaturen konnten die Teilnehmerinnen vom Radweg beginnend, über Feldwege bis zur Leggewies wandern und zurück zum Ausgangspunkt.


Andacht mit Kräutersegnung

„Ein Mensch ohne Gemeinschaft ist wie eine Blume ohne Licht und Wasser“ lautete die Einleitung zu der Andacht mit Kräutersegnung. Zum Fest Mariä Himmelfahrt ist es üblich, Blumen und Kräuter zu segnen, denn einer Legende zufolge fanden die Apostel bei der
Graböffnung anstatt des Leichnams von Maria Blumen und Kräuter. Verschiedene Pflanzen wurden vorgestellt, wie zum Beispiel Königskerze, Rose, Frauenfarn und einige mehr, deren Heilkraft beschrieben und in den anschließenden Bitten wurde erwähnt, wie viele Pflanzen aus fernen Ländern zu uns gekommen sind und unsere Kultur bereichert haben. Es wurde für Frauen gebetet, die unterdrückt werden, und für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Auch wurde der Menschen gedacht, die in Heilberufen tätig sind und an die, die unter psychischen Problemen leiden. Corona-bedingt musste der Abstand zwischen den teilnehmenden Frauen in dem schönen Pfarrgarten mit altem Baumbestand gewahrt werden und die Marienlieder wurden nicht gesungen, sondern lediglich gesummt. Zum Abschluss wurden die mitgebrachten und vom Team gebundenen Kräutersträuße durch Kaplan Shijo Puthavelil gesegnet und an die Anwesenden verteilt.