Sternsinger

STERNSINGEN 2021

STERNSINGEN IN ZEITEN DES LOCKDOWNS

20 Orte mit Segensstreifen 20*C+M+B+21 versorgt. Nachdem klar war, dass die Pandemie es nicht zulässt, dass die Kinder als Weisen aus dem Morgenland an alle Haustüren gehen, um den Segen der Weihnacht zu bringen und Geld für Kinder in Not zu sammeln, wirkten die Verantwortlichen sehr segensreich. Mit sehr viel Engagement waren die Verantwortlichen Jugendlichen und Frauen der Pfarreiengemeinschaft Maifeld für die Sternsinger unterwegs.
Mit Segenspäckchen, Segensclip auf YouTube, Plakate und Präsenzzeiten in den Kirchen,Infozettel in den Briefkästen, Spendendosen in den Geschäften, „Sternsingerbriefkästen“ an Häusern, „Sternsinger Stationen“ und anderen Ideen war in jedem Ort etwas los. Und so kam nicht nur der Segen der Weihnacht 20*C+M+B+21 in die Häuser, sondern die Spenden kamen auch auf vielfältige Weise zurück.
Ein Dank gilt allen, die die Aktion unterstützt haben. Die kreativen Köpfe bei der Planung und Durchführung und allen, die die Aktion durch ihre Spende unterstützt haben. „Vielen Dank, der Segen tut uns sehr gut“, so viele Menschen auf den Straßen. So konnten in diesem Jahr 20.355,42 € gesammelt werden. Trotz alledem sind die Verantwortlichen sich einig: „Im nächsten Jahr wollen wir wieder mit Kindern und den Königen in den Straßen unserer Orte unterwegs sein“.

 

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„Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“

Die Ukraine ist das Beispielland der kommenden Aktion Dreikönigssingen. Wir schauen diesmal besonders auf die Kinder, die von ihren Eltern getrennt leben, weil diese im Ausland arbeiten. In der Ukraine sind viele Kinder lange von ihrem Vater, ihrer Mutter oder beiden Eltern getrennt. Die Sternsingeraktion nimmt diese Kinder in den Blick: Die meisten Eltern lassen ihre Kinder schweren Herzens in der Heimat zurück und hoffen, nach einiger Zeit mit genügend Ersparnissen wieder nach Hause zurückkehren zu können. Studien zeigen indes, dass die längere Abwesenheit der Eltern den Kindern emotional und sozial schadet. Sie fühlen sich verlassen und vernachlässigt. In der Schule halten sie schlechter mit als Kinder aus intakten Familien. Sie greifen in der Pubertät eher zu Alkohol und Drogen und entwickeln häufiger psychische Probleme. Die Arbeitsmigration belastet auch die Eltern stark. Lange Abwesenheiten führen zu Entfremdung, die oft in eine dauerhafte Trennung münden. Darunter leidet die ganze Familie. Nicht zuletzt tragen Großeltern und Verwandte, die sich um die Kinder kümmern, eine große und oft kaum zu bewältigende Last.

 

Unter dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ veranschaulicht die Aktion Dreikönigssingen, wie Projektpartner der Sternsinger Kinder ohne oder mit eingeschränkter elterlicher Fürsorge schützen und stärken. Jedes Jahr stehen ein Thema und ein Land exemplarisch im Mittelpunkt. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen jedoch unabhängig davon in Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit.