Kirche St. Markus, Kalt


Geschichte

1216/1926 wird „Calthe“ genannt .  

Kalt war eines von 6 Dörfern um Münstermaifeld, die zur Grundherrschaft des Erzstiftes Trier gehörten.

Patron der Kirche: St. Markus (Schutz gegen Unwetter, Patron der Maurer)

Attribut: Schreibend = Buch – Feder, Löwe

Patronatsfest: 25. April

Bauernregel: Gibt’s an Markus Sonnenschein, so gibt es guten Wein.

Geschichtliche Erwähnungen:

 

 

Kirche im 30-jährigen Krieg abgebrannt

1705

Münstermaifelder Petrusaltar in Tuffstein und Marienaltar kommen nach Kalt (ehemals 16 Altäre in Münstermaifelder Stiftskirche)

1772

Errichtung der vorderen Kirche (Saalbau)

1868

Verlegung des Eingangs zur Kirche nach der Mitte der Front

1873

Anschaffung eines neuen Hochaltares aus Riedener Stein anstelle des alten Holzaltars zu 185 Taler

1890

vier neue Kirchenfenster gekauft; die Kirche geweiht und zwei Altäre repariert

1895

Anschaffung von zwei neuen Glocken für die alten; der Turm wurde repariert und erhielt ein neues Kreuz drauf zu ca. 800 Mark

1909

umfangreiche Bemühungen der Kalter Bürgerschaft, sonntags die Frühmesse in Kalt zu erhalten, unter anderem schriftliches Gesuch an das Generalvikariat in Trier. Am 19. Juni 1910 genehmigte der Kirchenrat Münstermaifeld für Kalt an Sonn- und Feiertagen eine Frühmesse. Die Unkosten werden, da kein Kapital vorhanden ist, durch Kirchenumlagen erhoben. Wegen der Frühmesse fanden noch weitere Verhandlungen statt. Diese zogen sich noch durch den ganzen Herbst.
Am 1. Dezember 1910 erhielt Herr Pastor Hönning vom Generalvikariat die Genehmigung, an Sonn- und Feiertagen in Kalt die Fühmesse lesen zu dürfen. Am 4. Dezember 1910 wurde von Herrn Pastor Hönning in Kalt die erste Frühmesse gelesen.

15. Juli 1909

Die Gemeinde kaufte für die Kirche bei der Firma Mand in Koblenz ein Harmonium zum Preise von 295 DM.

1923

Kirche wird erweitert und ein Turm errichtet.