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News

Infoveranstaltung zur Fusion am 08. Juni 2022

Fusion - und nun?

Am 08. Juni fand ein Informationsabend zu diesem Thema in der Stadthalle Münstermaifeld statt. Der Abend sollte dazu dienen, offene Fragen zum Fusionsprozess zu beantworten und die Schritte der Pfarreigründung darzustellen. Eingeladen waren die Mitglieder von allen kirchlichen Gremien der Pfarreiengemeinschaft Maifeld; auch Interessierte waren herzlich willkommen. 

Das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft hatte zu diesem Abend eingeladen.  Das Leitungsteam des Pastoralen Raumes (ehemals Dekanat) Maifeld-Untermosel - Dekan Carsten Scher, Angela Hübner und Marco Sauerborn - stellte sich vor und informierte über die Zukunft.

Nach der Begrüßung und der Vorstellungsrunde leitete Michaele Kilian den Abend mit einem Geistlichen Impuls von Schwester Charis Doepgen: „Wege neuen Lebens“ ein.

Die Phasen des Fusionsprozesses wurden von Marco Sesterhenn erläutert. Im Internet unter www.bistum-trier.de/pfarreifusion finden Sie eine kurze und eine ausführliche Handreichung zu dem Thema „Wenn Pfarreien bzw. Kirchengemeinden zusammengehen“. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, zur Fusion Fragen zu stellen oder auch ein Statement abzugeben.

Angela Hübner, zuständig für die Pastoral, regte an, in den einzelnen Orten „Lokale Teams“ zu bilden, damit dort das kirchliche Leben lebendig bleibt. „Lokale Teams“ sind besonders für diejenigen eine gute Möglichkeit das Leben vor Ort mitzugestalten, die sich nicht für vier Jahre in einem Rat binden möchten.

Des Weiteren wurde empfohlen eine Steuerungsgruppe zu bilden. Sie hat den Auftrag, die Gründung der Pfarrei fachlich und organisatorisch vorzubereiten und ist dabei Ansprechpartner für die Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort. Sie setzt sich zusammen aus Mitgliederinnen und Mitgliedern des Pfarreienrates und der Kirchengemeindeverbandsvertretung.  

Mit der Zustimmung des Bischofs der Fusionierung zur Pfarrei Maifeld beginnt die Vorbereitungsphase. Fragen, die noch nicht beantwortet sind, werden gesammelt und bearbeitet.

Mit dem „Vater unser“ wurde der Abend beendet, und Dekan Scher sprach zum Schluss  den Segen.  

Was ändert sich?

Fusion der Pfarreiengemeinschaft Maifeld zu einer neuen Pfarrei

Nach intensiven Gesprächen in allen Räten der Pfarreiengemeinschaft Maifeld ist im vergangenen Jahr ein ausführlicher Bericht entstanden über die Vorteile und Chancen, aber auch über die Sorgen und Nöte der Menschen bezüglich einer Fusion der bisher sieben Pfarreien zu einer Pfarrei. Eine mögliche Fusionierung zum 1.1.2023 wurde von den Mitgliedern des Pfarreienrats (pastorales Gremium) und der Kirchengemeindeverbandsvertretung (Verwaltungsgremium) dabei mehrheitlich befürwortet. Der Sondierungsbericht kann im Pfarrbüro oder hier eingesehen werden.

Pfarrer Lacher hat einen Antrag auf Eröffnung des Anhörungsverfahrens zur Zusammenführung von Pfarreien mit dem Ziel ihrer Neugründung an Bischof Dr. Stephan Ackermann gestellt. In das Anhörungsverfahren werden alle pastoralen und Verwaltungsgremien einbezogen. Die Ergebnisse der Beratungen werden protokolliert und Bischof Dr. Stephan Ackermann zugeschickt. Er wird dann entscheiden, ob zum 1.1.2023 fusioniert wird oder zu einem späteren Zeitpunkt; spätestens jedoch zum 1.1.2025.

Was ändert sich, wenn dieser Fusionierung zugestimmt wird?

Das ganz normale Gemeindeleben mit seinen Gruppen und Aktivitäten (kfd, Jugendarbeit, Friedensgebete, Wortgottesfeiern, Kommunion- und Firmvorbereitung, Angebote für Senior:innen, Sternsinger, u.v.m.) wird weiter bestehen. Denn es ist den Menschen vor Ort wichtig und sie wirken daran mit oder sind Initiatoren dieser Aktivitäten. Diese Initiativen bilden dann „Orte von Kirche“. Auch lokale Teams vor Ort werden das Gemeindeleben bereichern. Die hauptamtlichen Seelsorger:innen unterstützen dabei. Die Gottesdienstordnung wird bereits seit Jahren für die Pfarreiengemeinschaft gemeinsam gestaltet. Statt der verschiedenen Pfarr- oder Kirchengemeinderäte gibt es nach Fusion zu einer Pfarrei einen Pfarrgemeinderat, in dem gewählte Mitglieder der bisherigen Pfarrorte vertreten sind.

Deckungsgleich gibt es dann auch nur noch einen Verwaltungsrat für die neue Pfarrei, jedoch Verwaltungsteams vor Ort, die sich um die Immobilien des Ortes kümmern. Die bestehenden Vermögen bleiben an die Kirche vor Ort gebunden. Eine Verschlankung der Verwaltung ermöglicht den Hauptamtlichen mehr Zeit für die Seelsorge.

Die neue Pfarrei muss auch einen neuen Namen erhalten. Gibt es Ideen hierzu? Namenvorschläge bitte an das Pfarrbüro Münstermaifeld pfarramt.muenstermaifeld(at)t-online.de. Der Pfarreienrat wird darüber beraten und abstimmen.

Leitungsteam für den Pastoralen Raum Maifeld-Untermosel

Bischof Dr. Stephan Ackermann hat das Leitungsteam für den Pastoralen Raum Maifeld-Untermosel benannt. Pfarrer Carsten Scher wird als Dekan unterstützt von Angela Hübner und Marco Sauerborn, die jeweils eigene, vom Bischof delegierte Aufgaben wahrnehmen. Zuvor hatte Bischof Ackermann im Anschluss an die Sondierungsphase (s.u.) die Dekanate und Kirchengemeinden zu den anstehenden Veränderungen formell angehört.

Die Zuständigkeitsbereiche für das Leitungsteam sind vielfältig: Sie werden die Pfarreien zusammen mit den pastoral Mitarbeitenden und Angestellten unterstützen und dafür sorgen, dass die Synodenergebnisse im Sinne einer missionarischen, diakonischen und lokalen Kirchenentwicklung umgesetzt werden. Zudem sollen sie Schwerpunkte im Sinne des Rahmenleitbilds setzen, die Perspektive von Seelsorge, Caritas und anderen Kooperationspartnern zusammenbringen und die Orte von Kirche fördern.

Zur Pressemeldung vom 02.12.2021

Lokale Teams ergänzen gewählte Räte

Pfarreien mit direkt in den Pfarreienrat gewählten Ratsmitgliedern wie Münstermaifeld, Polch und Gappenach können zur Koordinierung der pastoralen und diakonischen Aufgaben auf der Ebene der Pfarrei lokale Teams bilden. Ziel ist es, das kirchliche Leben in der Pfarrgemeinde vor Ort aufrechtzuerhalten, zu fördern und weiterzuentwickeln.
Zur Broschüre: Lokale Teams

Pastoraler Raum Maifeld-Untermosel 2022

Strukturen - Sozialräume - Fusionen: Erläuterungen in der Bistumszeitschrift
EinBlicke4

2021 haben Beauftragte des Bistums und des Dekanats Maifeld-Untermosel in Gesprächen mit den örtlichen Seelsorgern, Räten und weiteren Ansprechpartnern erörtert, wie sich die Situation in den Pfarreien gestaltet und welche Möglichkeiten zur Bündelung von Kräften und Strukturen gesehen werden. Den Abschlussbericht der Sondierungsphase finden Sie hier (Pfarreiengemeinschaft Maifeld ist "PG1").