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Räte

Das Zweite Vatikanische Konzil hat in besonderer Weise die Verantwortung des ganzen Volkes Gottes betont. Alle Glieder des Volkes Gottes sind durch Taufe und Firmung gemeinsam berufen. Sie alle haben in gemeinsamer Verantwortung Teil am Heilsauftrag der Kirche zum Dienst an den Menschen:

den Glauben zu praktizieren durch  geschwisterlichen Dienst am Nächsten,

den Glauben zu verkünden durch  persönliches Zeugnis in Wort und Tat,

den Glauben zu feiern in Gottesdienst und Sakramenten 

und so Orte christlicher Gemeinschaft miteinander aufzubauen.

Den Gremien und Räten kommt dabei eine Schlüsselfunktion beim Aufbau lebendiger christlicher Gemeinschaften zu.

Es gibt verschiedene Modelle, mit denen die Rätewahl in den Pfarreien an die Situation vor Ort angepasst werden kann:

  • Kirchengemeinderat (zuständig sowohl für kirchliche Themen als auch wirtschaftliche Themen)
  • Pfarrgemeinderat (kirchliche Themen) und eines Verwaltungsrats (wirtschaftliche Themen)
  • Direktwahl in den Pfarreienrat der Pfarreiengmeinschaft (kirchliche Themen),
    daneben besteht ein Verwaltungsrat (wirtschaftliche Themen). 

  • Kirchengemeinderat (kirchliche und wirtschaftliche Themen)

    Ein Kirchengemeinderat konnte auf übereinstimmenden Beschluss des Verwaltungsrates und des Pfarrgemeinderates und mit Genehmigung des Bischofs als gemeinsames Organ einer Kirchengemeinde gebildet werden.

    Dies führt zur besseren Vernetzung der pastoralen Aufgaben mit der Vermögensverwaltung.

    Der Kirchengemeinderat wirkt gleichzeitig als Pfarrgemeinderat und als Verwaltungsrat.

    Er vertritt die Kirchengemeinde und verwaltet deren Vermögen.

    Er dient im Rahmen einer lebendigen Gemeinde der Verwirklichung des Heils- und Weltauftrages der Kirche.

    Die Pfarreien Mertloch, Naunheim und Pillig haben 2021 einen Kirchengemeinderat gewählt.

  • Pfarrgemeinderat (kirchliche Themen)

    Der Pfarrgemeinderat ist das vom Bischof anerkannte Organ zur Förderung und zur Koordinierung des Laienapostolates in der Pfarrei.

    Das Engagement der Christen in ihrer "Gemeinde vor Ort" kommt auf besondere Weise im Pfarrgemeinderat zum Ausdruck. Er trägt als gewähltes Gremium - zusammen mit dem Seelsorgeteam - Verantwortung für das Leben in der Pfarrgemeinde. Dabei kommt es den Frauen und Männern des Pfarrgemeinderates zu, in allen Fragen des Gemeindelebens beratend und beschließend mitzuwirken.

    Die Pfarrei Kollig hat sich in 2021 für die Wahl eines Pfarrgemeinderats entschieden. Ein Verwaltungsrat unter Leitung des Pfarrers ist daneben für wirtschaftliche Fragen zuständig.

  • Direktwahl in den Pfarreienrat (kein Kirchengemeinde- oder Pfarrgemeinderat)

    Hier wählen die Pfarreien Mitglieder unmittelbar in den Pfarreienrat. Das war 2021 in den Pfarreien Münstermaifeld, Polch und Gappenach der Fall, wo weder Kirchengemeinderat noch Pfarrgemeinderat zur Wahl standen.

    Auf Ortsebene kann ein lokales Team die Arbeit unterstützen. Die Verwaltung des kirchlichen Vermögens und die Vertretung der Kirchengemeinde übernimmt weiterhin der Verwaltungsrat.

  • Verwaltungsrat (nur wirtsch. Themen)

    Die Kirchengemeinden sind zur Erfüllung ihrer Aufgaben auch auf materielle Mittel angewiesen. Geordnet ist die kirchliche Vermögensverwaltung sowohl durch kirchliches als auch durch staatliches Recht.

    Das Vermögen der Kirchengemeinde zu verwalten, zu vermehren und sinnvol zu

    verwenden, ist Aufgabe des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde.

     

    Der Verwaltungsrat verwaltet das kirchliche Vermögen in der Kirchengemeinde. Er vertritt die Kirchengemeinde und das Vermögen.

     

    Im Bistum Trier werden die Mitglieder der Verwaltungsräte von den Pfarrgemeinderäten für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt.


Kontakt

Telefonischer Kontakt bitte über Ihr Pfarrbüro!
Die angesprochenen Ratsmitglieder rufen Sie dann zurück.